
Ueber die Anden
März 24, 2008Nachdem der Sommer in Paraná so deutlich zu Ende geht, habe ich beschlossen, meine letzten Urlaubstage jetzt zu nehmen und bin mit einem anderen Freiwilligen, Johannes aus Mannheim, unterwegs. Zusammen sind wir in die Andenstadt Mendoza gefahren, unterwegs auf Inkaspuren, Bergturen samt Hoehenkoller, Weinprobe und Co. Gestern gings dann mit dem Schlimmsten aller busaehnlichen Gefaehrte ueber die Anden, bis zur Grenzstation hoch oben in den Bergen. Nachdem ich versichern konnte, dass ich in den letzten 72 Stunden WIRLkICH keinen Kontakt zu Labortieren hatte und auch nicht mehr als 10.000 Dollar dabei habe, laesste man uns also einreisen, es geht die Strasse wieder rumter bis nach Santiago. Morgens um 4.45 kommen wir an und seit dem hocken wir hier am Terminal rum, da ein deutscher Freund von Johannes, der hier in Santiago lebt und arbeitet, es nicht noetig hat, aufzutauchen…Wir haben alles probiert, warten ist angesagt. So komme ich wenigstens mal wieder dazu, meine Homepage zu aktualiesieren.
Gestern, noch in Mendoza, haben wir das aelteste der argentinischen Weingute besucht, Famila Di Tomasso stellt seit 1849 17 Rotweine her, die seit Neusetem auch nach Alemania exportiert werden. Das Baumaterial der Reifekessel, in den die Flaschen eingelegt werden, stammt aus Deutschland und Grossbritannien, das Holz der Faesser aus Frankreich und den Vereinigten Staaten, das das suedamerikanische Eichenholz durch den darin enthaltenen Sirup nicht zu Fassherstellung geeignet ist.
So genug der Kultur, viel Spass, bei was auch immer ihr tut, ich bleibe noch hier im Terminal…*gaehn*


